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Ara
Acromantula
Spezies-Information
Empfindungsfähigkeit

Empfindungsfähig bis zu einem unbekannten Grad

Augenfarbe

Schwarz (weiß bei Blindheit)

Haarfarbe

Rabenschwarz

Verwandt mit

Spinne

Verbreitungsgebiet

Borneo, Südostasien

Länge

länger als 3 Meter (Weibchen sind größer)

Sterblichkeit

Sterblich

Eigenschaft(en)
  • Fähig, die menschliche Sprache zu sprechen
  • Lust auf menschliches Fleisch
  • Kannibalisch
ZM-Klassifizierung

XXXXX

Status

Tierwesen

Die Acromantula ist eine monströse achtäugige Riesenspinne, die der menschlichen Sprache mächtig ist. Sie hat ihren Ursprung im dichten Dschungel Borneos und kann äußerst angriffslustig sein, weswegen sie vom Britischen Zaubereiministerium in die Gefahrenstufe XXXX einsortiert wird. Es wird angenommen, dass Acromantulas eine von Zauberern gezüchtete Art sind, die zur Bewachung von Häusen oder Schatzkammern bestimmt waren.

Physische Beschreibung

Acromantula PS

Kolonie im Verbotenem Wald

Acromantulas haben acht schwarze Augen (weiß, wenn sie blind sind) und können damit in alle Richtungen sehen. Sie sind meisten mit dichtem schwarzem Haar bedeckt und haben eine Beinspanne, die bis zu fünfzehn Meter erreichen kann. Meistens sind die Exemplare größer als drei Meter, wobei die Männchen kleiner als die Weibchen sind. Männchen werden bis zu 50 Jahre alt

Die Spinne besitzt acht lange Beine, die auch mit rabenschwarzem Haar überseht sind. Am Ende der Beine sind Klauen, mit denen sie lebende Beute oder ihre eigenen toten Verwandten verspeisen. Ihre Klauen erzeugen ein merkwürdiges Klickgeräusch, wenn sie aufgeregt oder wütend sind.[1] Wenn sie aufgrergt sind erzeugen sie Gift.[2] Die Riesenspinnen sind empfindungsfähig und beherrschen die menschliche Sprache.

Die Klauen der Tiere enthalten hochgiftiges Gift, das 1996 auf 100 Galleonen pro Liter geschätzt wurde.[3] Mit diesem können sie ihre Beute töten können, bevor sie sie fressen. Dieses Gift ist höchst selten und kann als rare Zaubertrankzutat verwendet werden.

Fortpflanzung

Das Weibchen kann bis zu einhundert weiche, breite, wasserballgroße Eier gleichzeitig legen. Sie schlüpften normalerweise in sechs bis acht Wochen. Acromantulaeier waren ein nicht handelbares Gut der Klasse A.[1]

Sozialverhalten

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Im Gegensatz zu den meisten nicht magischen Spinnen sind Acromantulas soziale Tiere, die in großen Kolonien leben, die aus Hunderten ihrer Spezies bestehen. Diese Kolonien werden von den ältesten Männchen und Weibchen der Kolonie geführt, die hoch angesehen werden und das Oberbefehl haben. Der Acromantula Aragog war beispielsweise in der Lage, seine gesamte Kolonie davon abzuhalten, Rubeus Hagrid zu fressen, obwohl ihr Instinkt ihnen befahl, Menschen anzugreifen, weil er Hagrid als Freund respektierte.[4]

Acromantulas waren in der Lage, emotionale Bindungen an andere Lebewesen aufzubauen, aber nur, wenn sie von einem sehr jungen Alter an gut von dieser erzogen wurden. Ein gutes Beispiel dafür war die Freundschaft zwischen Aragog und Hagrid, der die Riesenspinne aufgezogen hatte, als er noch in seinem Ei war.[5] Die Freundschaft konnte meistens jedoch nur ein Anführer der Kolonie halten, da nur dieser den Freund gut genug beschützen konnte. Als Aragog zum Beispiel gestorben war, versuchten die anderen Spinnen sofort Hagrid zu fressen, obwohl er ein guter Freund ihres früheren Anführers war.[3]

Immer wenn ein Mitglieder einer Acromantula-Kolonie starb, wurde ihre Leiche nach dem Tod von den anderen Spinnen gefressen. Dies war auch bei früheren Anführern der Fall. Es ist nicht bekannt, ob dies vielleicht eine Tradition ist und doch noch dem Mitglieder hinterher getrauert wird, oder ob es einfach ein Weg war sich Nahrung zu beschaffen.

Der Basilisk war der größte Feind aller Spinnen, einschließlich der Acromantulas. Die Riesenspinnen fürchteten sich so sehr vor diesem Tierwesen, dass sie es nicht einmal wagten, darüber zu sprechen. Dies war ähnlich wie die Bezeichnung "Der, dessen Name nicht genannt werden darf". Es war die größte Gefahr für die Tiere, da der tödliche Blick des Basilisken viele Ziele zu Verfügung hatte, weil die Spinne so viele Augen hatte.[4]

Lebensraum

Akromanteln leben in der Regel in dichten Dschungeln und stark bewaldeten Gebieten, und ihre Netze sind groß und kuppelförmig.[1][4] Diese Netze soannen sie in Waldsenken über den Boden, um Platz für ihre Nachkommen zu haben.

Geschichte

Ursprünglich stammen Acromantulas von der südostasiatischen Insel Borneo, wo sie im tiefen Dschungel lebten. Später siedelte sie sich auch eine Gruppe in Schottland an.

Dieses Tierwesen ist vermutlich von Zauberern gezüchtet worden, wahrscheinlich, um Behausungen oder Schätze zu bewachen, wie es bei den auf magische Weise geschaffenen Ungeheuern häufig der Fall ist. Dafür spricht auch, dass der menschlichen Sprache fähige Tierwesen diese nur selten von allein erlernen, eine Ausnahme ist der Jarvey. Das Verbot experimenteller Züchtung trat erst 1965 in Kraft, lange nach der ersten verbürgten Sichtung einer Acromantula im Jahre 1794. Trotz ihrer fast menschenähnlichen Intelligenz lässt sich die Acromantula nicht abrichten und stellt eine große Gefahr für Zauberer und Muggel gleichermaßen dar.
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Aragog

Eine Kolonie von Acromantulas wurde im Verbotenen Wald an der Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei von Aragog und seiner Frau Mosag gegründet. Ursprünglich hatte Rubeus Hagrid die junge Aragog in einem Schrank im Verlies der Schule aufbewahrt. Aragog wurde von Rubeus Hagrid 1943 in den Wald gelassen.[4]

Während der dritten Aufgabe des Trimagischem Turnier 1995 wurde eine Acromantula in der Nähe des Trimagischen Pokal ausgesetzt. Harry Potter und Cedric Diggory haben sich zusammengetan, um diese zu besiegen.[6]

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Schlacht von Hogwarts

Die Acromantula-Kolonie des verbotenen Waldes nahm 1998 an der Schlacht von Hogwarts teil, als die Todesser sie aus dem Wald in Richtung Schloss Hogwarts trieben. Rubeus Hagrid wurde von den Todessern gefangen genommen, nachdem er versuchte die Tiere vor den Todessern zu schützen.[7]

Bekannte Exemplare

Aragog

Aragog wurde illegalerweise von Rubeus Hagrid aufgezogen, nachdem dieser ihr Ei von einem Zauberer mit Koffer bekommen hatte. Er siedelte ihn im Verbotenen Wald an, wo Aragog eine Sippe gründete, die dort in einer Senke für viele Jahre und Generationen lebten. Aragog wurde für das Monster in der Kammer des Schreckens gehalten, weswegen Hagrid der Schule verwiesen wurde. Doch das wahre Monster ist ein Basilisk - der Erzfeind aller Acromantulas und Spinnen. Im Wald gründete Aragog zusammen mit seiner Frau Mosag eine Sippe mit hunderten an jungen Tieren. Der einzige Mensch, dem Aragog vertraut, ist Hagrid, da er ihn mütterlich großgezogen hat. Vor ihrem Tod war Aragog eine Zeit lang erblindet und Horace Slughorn gelangte an das hochbegehrte Acromantulagift.

Mosag

Mosag lebte zusammen mit Aragog im Verbotenen Wald und brachte als seine Frau um die Hundert Eier hervor. Zusammen mit ihren Kindern leben sie in einer Sippe im Wald und verachten alle Menschen, außer Hagrid. Ihre Kinder kämpften in der Schlacht von Hogwarts auf der Seite der Todesser mit. Dort krabbelten sie an den Schlosswänden hoch und auch hinein ins Schloss. Ihr exaktes Schicksal ist unklar, da sie nie persönlich auftaucht und nur erwähnt wurde.

Etymologie

Der Name Acromantula hat die griechische Bezeichnung ακρος (acros / acro) und bedeutet "hoch". Getreu ihrem Namen sind Akromanteln massive Spinnentiere, die dazu neigen, ihre ausgedehnten Netze hoch in Baumkronen zu spinnen.

Die acht Augen der Acromantula werden verwendet, um die Zahl acht im Runenalphabet zu symbolisieren.[8]

Siehe auch

Hinter den Kulissen

  • Im Film zu Harry Potter und die Kammer des Schreckens befinden sich sechs der acht Augen vorne am Kopf und jeweils ein Auge an den Seiten. In den Büchern wurde diese Erscheinung nicht definiert.[9]
  • In der ersten Muggelausgabe zu Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind kann man eine Anmerkung von Ron Weasley erblicken, in der er hinter die Klassifizierung "XXXX" noch mehrere weitere "X" malt. Dies ist eine Anspielung auf seine Angst vor Spinnen. Er und Harry bestätigen außerdem, dass in Schottland eine Gruppe dieser Tierwesen lebt.
  • In der Verfilmung von Harry Potter und die Kammer des Schreckens verwendete Harry Potter den Spinnenabwehrzauber (Arania Exumai), einen Zauberspruch zur Abwehr von Spinnen dient, als er versuchte, der Acromantula-Kolonie zu entkommen. Er lernte den Zauber von Tom Riddle, als er dessen sechzehnjähriges Ich in seinem Tagebuch besuchte. Der Zauber wurde in den Büchern nie erwähnt.[9]
  • Die Acromantulas im Film ähneln eher Wolfsspinnen (Familie Lycosidae) als die tatsächlichen Vogelspinnen (Familie Theraphosidae).
  • In "Harry Potter und die verbotene Reise" treffen die Fahrer auf "Acromantulas" im Verbotenen Wald.

Bezug zur Realen Welt

Die Vorstellung von riesigen Spinnen ist schon weit verbreitet und bietet viel Stoff für Legenden, besonders da viele Menschen besonders diese Tiere verabscheuen. Besonders im Kongo gibt es bisher ein paar Berichte über Riesenspinnen. So soll ein Ehepaar mitten auf einer Waldstraße im Auto eine bis zu 90cm große Spinne beobachtet haben und Einheimische berichten von einem spinnenartigen Wesen, welches sie "J'ba FoFi" nennen und ihre Nester unter Bäumen bauen soll. Auch im Amazonasgebiet gibt es Berichte von Riesenspinnen, die unter der Erde hausen sollen.[10] Die größte reale Spinne ist übrigens bisher die Heteropoda maxima mit einer Beinspannweite von bis zu 30 Zentimetern.[11]

Auftritte

  • Wiki-wordmark
    Das Harry-Potter-Lexikon hat 8 Bilder, bezogen auf Acromantula.
Harry Potter und die Kammer des Schreckens (Erstes Auftreten)

Anmerkungen und Quellen



Studium der Alten Runen
Alte Runen leicht gemacht
Professor: Bathsheda Babbling
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