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Ara
Acromantula
Spezies-Information
Empfindungsfähigkeit

Empfindungsfähig bis zu einem unbekannten Grad

Augenfarbe

Schwarz (weiß bei Blindheit)

Haarfarbe

Rabenschwarz

Verwandt mit

Spinne

Verbreitungsgebiet

Borneo, Südostasien

Länge

länger als 3 Meter

Eigenschaft(en)
  • Fähig, die menschliche Sprache zu sprechen
  • Lust auf menschliches Fleisch
ZM-Klassifizierung

XXXXX

Status

Tierwesen

Die Acromantula ist eine monströse achtäugige Riesenspinne, die der menschlichen Sprache mächtig ist. Sie hat ihren Ursprung im dichten Dschungel Borneos und kann äußerst angriffslustig sein, weswegen sie vom Britischen Zaubereiministerium in die Gefahrenstufe XXXX einsortiert wird.

Allgemein

Die Acromantula ist eine riesige Spinne, die größer als 3 Meter werden kann, wobei die Männchen kleiner als die Weibchen sind. Ihr Körper und ihre acht langen Beine sind überseht mit rabenschwarzem Haar, an deren Enden sich Klauen befinden, mit denen sie merkwürdig klicken, wenn sie aufgeregt oder wütend sind. Sie spannt große Spinnennetze in Waldsenken über den Boden, um einen Platz für ihre Nachkommen zu bieten. Ihr Kopf hat acht große schwarze Augen, die in verschiedene Richtungen blicken können.

Ursprünglich stammen Acromantulas von der südostasiatischen Insel Borneo, wo sie im tiefen Dschungel lebten. Später siedelte sie sich auch eine Gruppe in Schottland an. Nach der Paarung legt das Weibchen bis zu 100 weiße Eier, die so groß wie Strandbälle sind. Nach sechs bis acht Wochen schlüpfen die Jungtiere. Der Handel mit diesen Eiern ist illegal und sie werden vom Ministerium in die Klasse A der »Nicht Verkäuflichen Güter« eingeteilt und Zuwiderhandlungen werden schwer bestraft. Männchen werden bis zu 50 Jahre alt. Desweiteren besitzen sie ein hochgefährliches Gift mit dem sie ihre Beute töten können, bevor sie sie fressen. Dieses Gift ist höchst selten und kann als rare Zaubertrankzutat verwendet werden.

Dieses Tierwesen ist vermutlich von Zauberern gezüchtet worden, wahrscheinlich, um Behausungen oder Schätze zu bewachen, wie es bei den auf magische Weise geschaffenen Ungeheuern häufig der Fall ist. Dafür spricht auch, dass der menschlichen Sprache fähige Tierwesen diese nur selten von allein erlernen, eine Ausnahme ist der Jarvey. Das Verbot experimenteller Züchtung trat erst 1965 in Kraft, lange nach der ersten verbürgten Sichtung einer Acromantula im Jahre 1794. Trotz ihrer fast menschenähnlichen Intelligenz lässt sich die Acromantula nicht abrichten und stellt eine große Gefahr für Zauberer und Muggel gleichermaßen dar.[1] Desweiteren haben Acromantulas und auch andere Spinnen gewaltige Angst vor dem Basilisken und viele trauen sich nicht, ihn zu benennen.[2]

Der schlimmste Feind dieser Spinne ist der Basilisk. Durch seinen Blick kann er alle Spinnen töten.

Bekannte Exemplare

Aragog

Aragog wurde illegalerweise von Rubeus Hagrid aufgezogen, nachdem dieser ihr Ei von einem Zauberer mit Koffer bekommen hatte. Er siedelte ihn im Verbotenen Wald an, wo Aragog eine Sippe gründete, die dort in einer Senke für viele Jahre und Generationen lebten. Aragog wurde für das Monster in der Kammer des Schreckens gehalten, weswegen Hagrid der Schule verwiesen wurde. Doch das wahre Monster ist ein Basilisk - der Erzfeind aller Acromantulas und Spinnen. Im Wald gründete Aragog zusammen mit seiner Frau Mosag eine Sippe mit hunderten an jungen Tieren. Der einzige Mensch, dem Aragog vertraut, ist Hagrid, da er ihn mütterlich großgezogen hat. Vor ihrem Tod war Aragog eine Zeit lang erblindet und Horace Slughorn gelangte an das hochbegehrte Acromantulagift.

Mosag

Mosag lebte zusammen mit Aragog im Verbotenen Wald und brachte als seine Frau um die Hundert Eier hervor. Zusammen mit ihren Kindern leben sie in einer Sippe im Wald und verachten alle Menschen, außer Hagrid. Ihre Kinder kämpften in der Schlacht von Hogwarts auf der Seite der Todesser mit. Dort krabbelten sie an den Schlosswänden hoch und auch hinein ins Schloss. Ihr exaktes Schicksal ist unklar, da sie nie persönlich auftaucht und nur erwähnt wurde.

Hinter den Kulissen

  • Im Film zu Harry Potter und die Kammer des Schreckens befinden sich sechs der acht Augen vorne am Kopf und jeweils ein Auge an den Seiten. In den Büchern wurde diese Erscheinung nicht definiert.[3]
  • In der ersten Muggelausgabe zu Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind kann man eine Anmerkung von Ron Weasley erblicken, in der er hinter die Klassifizierung "XXXX" noch mehrere weitere "X" malt. Dies ist eine Anspielung auf seine Angst vor Spinnen. Er und Harry bestätigen außerdem, dass in Schottland eine Gruppe dieser Tierwesen lebt.[1]

Bezug zur Realen Welt

Die Vorstellung von riesigen Spinnen ist schon weit verbreitet und bietet viel Stoff für Legenden, besonders da viele Menschen besonders diese Tiere verabscheuen. Besonders im Kongo gibt es bisher ein paar Berichte über Riesenspinnen. So soll ein Ehepaar mitten auf einer Waldstraße im Auto eine bis zu 90cm große Spinne beobachtet haben und Einheimische berichten von einem spinnenartigen Wesen, welches sie "J'ba FoFi" nennen und ihre Nester unter Bäumen bauen soll. Auch im Amazonasgebiet gibt es Berichte von Riesenspinnen, die unter der Erde hausen sollen.[4] Die größte reale Spinne ist übrigens bisher die Heteropoda maxima mit einer Beinspannweite von bis zu 30 Zentimetern.[5]

Anmerkungen und Quellen


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