- "Die Spieler versammelten sich, zwölf tapfere, mutige Männer. Sie schnallten ihre Kessel um und standen bereit zum Abheben. Beim Klang des Horns wurden sie schnell in die Luft gehoben. Doch zehn von ihnen war der Tod bestimmt."
- — Ein Gedicht, das die tödlichen Auswirkungen von Creaothceann andeutet[src]
Creaothceann war ein Besenspiel, das seinen Ursprung in Schottland hatte und allgemein als äußerst gefährlicher Sport galt.
Regeln[]
Die Spieler waren mit einem Besen ausgestattet und trugen einen Kessel auf dem Kopf. Zu Beginn des Spiels, das durch das Erklingen eines Horns oder einer Trommel signalisiert wurde, fielen hundert Steine und Felsbrocken, die durch Zauber so verzaubert waren, dass sie dreißig Meter hoch in der Luft schwebten, zu Boden. Anschließend sausten die Spieler über das Spielfeld und versuchten, möglichst viele Steine mit ihren Kesseln einzufangen.
Geschichte[]
Den Spielern wurde ein großes Maß an Männlichkeit und Mut zugeschrieben, und trotz der vielen Todesfälle, die Creaothceann verursachte, erfreute es sich im Mittelalter großer Beliebtheit. Im 11. Jahrhundert wurde ein tragisches Gedicht über den Sport verfasst, in dem es heißt, dass nur zwei von zwölf Spielern ein Spiel überlebten. Das Spiel wurde schließlich 1762 vom britischen Zaubereiministerium verboten. Versuche, das Verbot aufzuheben, wie etwa der von Magnus MacDonald, scheiterten letztlich.
Trotz seines Verbots wurde Creaothceann auch im 21. Jahrhundert illegal gespielt.
Etymologie[]
Der Name leitet sich wahrscheinlich von der schottisch-gälischen Phrase „creoth ceann“ ab, was übersetzt „verwundeter Kopf“ bedeutet.
Auftritte[]
- Quidditch im Wandel der Zeiten (erstmals erwähnt)
- Pottermore (nur erwähnt)
- Harry Potter (Webseite) (nur erwähnt)
- Quidditch im Wandel der Zeiten: Illustrierte Edition (Erstes Auftreten)