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Legilimentik ist die Fähigkeit, Gedanken einer anderen Person zu lesen. Sie kann zum Beispiel verwendet werden, um die Gefühle einer Person herauszufinden oder festzustellen, ob jemand lügt. Man kann sich gegen Legilimentik mithilfe von Okklumentik schützen.

Praxis

Man kann zum Gedankenlesen den Zauberspruch Legilimens zur Hilfe nehmen oder beherrscht es von Natur aus ohne diesen. Meist bemerken Legilimentoren, die diese Fähigkeit von Geburt an besitzen, zunächst zufällig die Gedanken anderer und können daraufhin lernen, diese Fähigkeit zu kontrollieren.

Hat man Blickkontakt, ist es einfacher, die Verbindung aufzubauen und aufrecht zu erhalten.

Besonders erfahrene Legilimentoren können nicht nur in die Gedanken anderer eindringen, sondern diese auch bewusst verändern oder auch mit seinem Gegenüber bei Blickkontakt eine Konversation innerhalb der Gedanken führen.

Geschichte

In Harry Potters fünften Schuljahr bemerkt Dumbledore, dass Harry und Lord Voldemort eine Verbindung besitzen, die offenbar in der Nacht geschaffen wurde, in der der Dunkle Lord versuchte, Harry zu töten, aber stattdessen in Harry einen Horkrux erschuf und dabei starb. Dumbledore beauftragt deshalb Severus Snape damit, Harry Okklumentik beizubringen, um Versuche Voldemorts abwehren zu können, seine Gedanken zu lesen.

Diese Verbindung setzt Voldemort ein, um Harry eine falsche Vision einzupflanzen, von welcher Harry denkt, er habe zufällig unbemerkt einen Blick in die Gedanken des Dunklen Lords erhaschen können. Das veranlasst ihn dazu, gemeinsam mit Dumbledores Armee in die Mysteriumsabteilung des Zaubereiministeriums aufzubrechen, da er glaubt, Voldemort foltere dort seinen Patenonkel Sirius Black. In Wahrheit wartet dort Lucius Malfoy mit einigen anderen Todessern auf sie und zwingt Harry, ihm die Prophezeiung Prophezeiung zu geben.

Es kommt zum Kampf. Nach der Schlacht erscheint Voldemort und dringt erneut in Harrys Gedanken ein. Diesmal will er ihn psychisch erniedrigen. Dies endet abrupt, als die Auroren auftauchen.

Bekannte Legilimentoren

Ethymologie

Das Wort Legilimentik leitet sich vermutlich von legere (lat. lesen) und mens (lat. Geist) ab.

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