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Magischer Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika
Organisationsinformation
Gegründet

1693 [1]

Leiter

Präsident des Magischen Kongresses der Vereinigten Staaten von Amerika

Hauptquartiere
Absichten

Regierung der magischen Gesellschaft der Vereinigten Staaten von Amerika

Assoziierung

Der Magische Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika (kurz: MACUSA) [4] ist das Regierungszentrum der magischen Bevölkerung der USA. Das derzeitige Hauptquartier befindet sich im Woolworth-Gebäude in New York.

Hauptquartier

Das Gebäude, das dem Magischen Kongress der Vereinigten Staaten als Hauptquartier dient, ist ein imposantes Bauwerk, welches mit viel Gold verziert worden ist. Die Höhe scheint bis ins Unendliche zu gehen, da es mehrere Hundert Etagen gibt.[5] In der Eingangshalle des MACUSA befinden sich zahlreiche Treppen, Fahrstühle und Korridore. In der Mitte hängt ein Porträt des Präsidenten und eine goldene Uhr mit mehreren Zeigern die zeigt, wie stark die Zauberergemeinschaft bedroht ist.

Als Newt Scamander den MACUSA 1926 besuchte, liefen zahlreiche Hexen und Zauberer durch die Gegend und ein Hauself polierte Zauberstäbe. Im Zentrum der Lobby standen mehrere Phönix-Statuen, in deren Mitte eine aus Stein gefertigte Skulptur stand. Dieses Gebilde dient als Erinnerung an die Hexenprozesse von Salem. Am Fuß der Skulptur stehen die vier lateinischen Worte „Integritas“ (Integrität), „Unitas“ (Einheit), „Virtus“ (Macht) und „Magia“ (Magie). Um die Eingangshalle herum stehen 12 Statuen als Andenken an die ehemaligen 12 Auroren, die sich als Erstes dem MACUSA verpflichtet haben.[6]

Innerhalb des Gebäudes gibt es weitere Räume wie verschiedene Büros. Ein wichtiger Ort ist der Pentagramm-Saal, wo Besprechungen mit Abgeordneten durchgeführt werden. Dort wurde am 7. Dezember 1926 auch der Schweizer Gesandte Heinrich Eberstadt von Seraphina Picquery kritisiert, da ihm der Schwarzmagier Gellert Grindelwald durch die Finger geglitten ist. Außerdem können dort auch potenzielle Verbrecher verhört werden.

Geschichte

Gründung und frühe Jahre

Der Magische Kongress der Vereinigten Staaten wurde 1693 als direkte Folge der Salemer Hexenprozesse gegründet. Josiah Jackson stellte sich als erster Präsident an die Spitze um den Hinrichtungen Einhalt zu bieten und sie organisiert zu bekämpfen. Außerdem agierten sie auch gegen die sogenannten Reiniger. Das sind Magier die andere Zauberer an die No-Majs ausliefern, damit diese ihnen den Prozess machen. Jackson bildete 12 Freiwillige als Auroren aus, von denen nur zwei ihre Einsätze überlebten.

Ursprünglich hatte der MACUSA kein Hauptquartier und wanderte von Ort zu Ort, wo die No-Majs sie nicht entdecken konnten. Schließlich schuf die Gemeinschaft ein Gelände in den Appalachen, wo sie ihr Quartier errichteten. 1760 zog der MACUSA nach Williamsburg in Virginia um, weil dort der Präsident Harkaway lebte. Er hegte eine große Aggression gegenüber Nichtmagiern, was dazu führte, dass sogar die dort lebenden Crups No-Majs attackierten. Dies war ein Verstoß gegen das Geheimhaltungsabkommen, weswegen Harkaway von seinem Amt zurücktreten musste.

Der MACUSA zog nach Baltimore in Maryland um, wo der neue Präsident Able Fleming lebte. Als aber der amerikanische Unabhängigkeitskrieg der No-Majs begann, welcher von dort angeleitet wurde, musste der MACUSA nach Washington D. C. ziehen.

Im Jahr 1777 kam es unter der Präsidentin Elizabeth McGilliguddy zu einer berühmten Debatte. Es wurde diskutiert ob man lieber ihr Land oder ihre Gemeinschaft unterstützen sollte. Außerdem ob man die amerikanischen Nichtmagier aus der britischen Gefangenschaft befreien sollte. Auf der einen Seite könnte man so Menschenleben retten, auf der anderen Seite bestand das Risiko, ihre Gesellschaft zu offenbaren. Also sendete der MACUSA an das Britische Zaubereiministerium eine Botschaft, ob die amerikanische Hilfe erwünscht ist. Zurück kam ein Brief mit den Worten „Das sitzen wir aus“. Letztendlich griffen sie also nicht ein, beschützten aber eigenständig benachbarte Nichtmagier und feierten später auch den Unabhängigkeitstag.

Die Präsidentin Emily Rappaport erschuf ein Gesetz, welches jeglichen Kontakt mit den Nichtmagiern untersagte. Niemand durfte in No-Maj-Kreise einheiraten oder sich mit ihnen anfreunden und die Strafen für solche Kommunikation, welche über das Nötigste hinausgingen, waren hart.

Nach der Großen Sasquatch-Rebellion 1892 wurde das Hauptquartier von Washington nach New York verlegt. Die Rebellion begann mit Irene Kneedander, Leiterin des Ausschusses zum Schutz magischer Arten. Sie hatte ein Sasquatch angegriffen, welches was falsch gemacht hatte, und deswegen zu rebellieren begann. Also brauchten sie ein neues Gebäude, welches sie in New York fanden: Das Woolworth-Building. Dieses wurde von 1910 bis 1913 erbaut und währenddessen von Zauberern infiltriert. So konnte es verzaubert werden, dass sowohl Magier und Nichtmagier gleichzeitig das Haus nutzen können.[1]

Frühes 20. Jahrhundert

Am Ende des 19. Jahrhunderts wurde ein Gesetz eingeführt, welches Zauberer dazu verpflichtete einen Zauberstab bei sich zu tragen. Dies war eine Vorsichtsmaßnahme, damit jeder an seinem individuellen Zauberstab erkannt werden konnte. Im Gegensatz zu der Regierung der Nichtmagier, erlaubte der MACUSA den Zauberern Alkohol zu konsumieren. Das hatte zur Folge, dass angetrunkene Magier unter den nüchternen No-Majs noch auffälliger als sonst waren. Die damalige Präsidentin Seraphina Picquery erklärte, dass es sowieso schon schwierig war unauffällig zu sein und das Giggelwasser sowieso nicht verhandelbar ist. Ein drastischer Unterschied gegenüber dem Britischen Zaubereiministerium ist der Umgang mit Schwerverbrechern. Während diese im Vereinigten Königreich nach Askaban geschickt werden gibt es in den USA die Todesstrafe.[1]

Globaler Zaubererkrieg

Der schwarze Magier Gellert Grindelwald stürzte die Zauberergemeinschaft in einen Krieg. Er wollte Zauberer an der Spitze der Gesellschaft sehen, wo sie über Nichtmagier bestimmen und herrschen. Desweiteren hatte er den MACUSA als Percival Graves infiltriert und wurde zur rechten Hand von der Präsidentin Picquery. In der Abteilung für Sonderermittlungen untersuchten sie gemeinsam die Vorfälle in New York, hinter denen ein Obscurus steckt, den Grindelwald als Waffe benutzen möchte. Doch Grindelwalds Tarnung fliegt auf, als er seine Karten mit dem Obscurus verspielt und der Magizoologe Newton Scamander ihn durch einen Bösen Sturzfalter überwältigen kann.[6] Doch sechs Monate später kann Grindelwald 1927 aus dem MACUSA fliehen, während er nach Europa gebracht werden soll. [7]

Heutige Zeit

Zurzeit ist der Präsident Samuel G. Quahog im Amt. Während der Quidditch-Weltmeisterschaft 2014 in der Patagonischen Wüste in Südamerika stahlen US-Amerikanische Fans das Maskottchen der Mannschaft von Liechtenstein. Es handelte sich hier um einen Augurey mit dem Namen Hans. Daraufhin kam es zu einem knappen Briefwechsel zwischen Quahog und dem liechtensteinischen Zaubereiminister Otto Obermaier. Zum Glück gaben die Fans am folgenden Tag das Maskottchen an die Liechtensteiner wieder zurück.[2]

System

Aufgaben und Funktionen

Der MACUSA bildet das Zentrum aller politischen Verwaltungs- und Sicherheitsinstitutionen der magischen Bevölkerung in den USA. Es ist den Zaubereiministerien in anderen Ländern nachempfunden, wo ebenfalls Abgeordnete gewählt werden, welche Gesetze zur Sicherheit erschaffen sollen. Eine der ersten Hauptaufgaben war es im 17. Jahrhundert, die Reiniger zu entlarven, welche ihre Mitmenschen verfolgten und No-Majs als Kopfgeldjäger auf Magier ansetzten. Meistens integrierten sie sich selbst in die No-Maj-Gesellschaft um unterzutauchen. Nach dieser schrecklichen Zeit musste der MACUSA sich um Kriminelle kümmern, die von Europa nach Amerika kamen, weil ebend hier die Strafverfolgung noch nicht so gut organisiert war.

Abteilungen

Der MACUSA besitzt bekanntermaßen verschiedene Abteilungen, welche jeweils unterschiedliche Aufgaben und Probleme bewältigen müssen. Zu den Abteilungen gehören bekanntermaßen:

Personal

Präsidenten

Der Präsident des Magischen Kongresses der Vereinigten Staaten von Amerika ist der Anführer aller Magier in den USA und Leiter des MACUSA. Josiah Jackson war der erste Präsident, da er als sehr mächtig galt und mit Problemen, wie den Hexenprozessen von Salem umgehen konnte.[1]
Präsident Zeitperiode Angaben
Josiah Jackson seit 1693 Erster Präsident
Charity Wilkinson Dritte Präsidentin
Thornton Harkaway 1760 Brachte den MACUSA zu seiner Heimatstadt Williamsburg
Able Fleming 1770er Brachte den MACUSA zu seiner Heimatstadt Baltimore
Elizabeth McGilliguddy um 1777 Veranstaltete berühmte Loyalitätsdebatte
Emily Rappaport um 1790 Führte Rappaports Gesetz ein
Seraphina Picquery 1920-1928 Priorität war die Geheimhaltung der Gesellschaft
Samuel G. Quahog um 2014 Briefwechsel mit Otto Obermaier während der Quidditch-WM 2014

Auroren

Das erste Dutzend Freiwilliger, die sich als Auroren für den MACUSA meldeten, genießen in Nordamerika eine besondere Anerkennung, nicht zuletzt dadurch, dass viele ihr Leben für das Gesetz gaben. Nur zwei von ihnen lebten bis ins hohe Alter, wo sie an einem natürlichen Tod starben: Charity Wilkinson, die nach ihrer Arbeit als Auror die dritte Präsidentin des MACUSA wurde und Theodard Fontaine, dessen direkter Nachfahre der heutige Schulleiter von Ilvermorny ist. Außerdem kann man noch Abraham Potter, einen indirekten Vorfahren von Harry Potter, und Gondulphus Graves, Vorfahr des berühmten Aurors Percival Graves, erwähnen. [1]

Auror Angaben
Theodard Fontaine Mitglied der ersten 12 Auroren, überlebte Amtszeit
Wilhelm Fischer Mitglied der ersten 12 Auroren
Gondulphus Graves Mitglied der ersten 12 Auroren
Robert Grimsditch Mitglied der ersten 12 Auroren
Mary Jauncey Mitglied der ersten 12 Auroren
Carlos Lopez Mitglied der ersten 12 Auroren
Mungo MacDuff Mitglied der ersten 12 Auroren
Cormac O’Brien Mitglied der ersten 12 Auroren
Abraham Potter Mitglied der ersten 12 Auroren
Berthilde Roche Mitglied der ersten 12 Auroren
Helmut Weiss Mitglied der ersten 12 Auroren
Charity Wilkinson Mitglied der ersten 12 Auroren, überlebte Amtszeit, wurde später Präsidentin
Percival Graves Leiter der Abteilung für magische Strafverfolgung während des 20. Jahrhunderts
Porpentina Goldstein Wurde als Aurorin entlassen, da sie gegen das Geheimhaltungsabkommen verstieß
Achilles Tolliver Führte zeitweise eine Beziehung mit Porpentina Goldstein
M. L. Minus [11] Auror während der 20. Jahrhunderts
E. A. Limus [11] Auror während der 20. Jahrhunderts
M. P. Carneirus [11] Auror während der 20. Jahrhunderts

Anmerkungen und Quellen


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