William war ein Pukwudgie, der von einer der Gründer von Ilvermorny, Isolt Sayre, vor einem Hintertück gerettet wurde. William war nicht sein wahrer Name, sondern wurde ihm von Isolt gegeben, da er sich weigerte, ihr seinen wahren Namen zu verraten. Später arbeitete er an der Ilvermorny-Schule.
Aufeinandertreffen mit Isolt Sayre[]
Isolt Sayre war ganz allein in einem rauen, fremden Land und, soweit sie wusste, die einzige Hexe im Umkreis von Hunderten, wenn nicht Tausenden von Meilen – ihre unvollständige Ausbildung durch Gormlaith hatte keine Informationen über indianische Zauberer enthalten. Nach mehreren Wochen allein in den Bergen traf sie jedoch zwei magische Kreaturen, von deren Existenz sie bis dahin nichts gewusst hatte: ein Hintertück und ein Pukwudgie.
Die beiden Kreaturen trafen im Wald aufeinander, und der Hintertück, der ungewöhnlich groß und stark war, hatte es nicht nur geschafft, den jungen und unerfahrenen Pukwudgie zu fangen, sondern war auch kurz davor, ihn auszuweiden, als Isolt den Fluch aussprach, der ihn fliehen ließ. Ohne zu wissen, dass auch der Pukwudgie für Menschen außerordentlich gefährlich war, hob Isolt ihn auf, trug ihn zu ihrem provisorischen Unterschlupf und pflegte ihn wieder gesund.
Der Pukwudgie erklärte sich nun verpflichtet, ihr zu dienen, bis er Gelegenheit hatte, seine Schuld zurückzuzahlen. Er hielt es für eine große Demütigung, einer jungen Hexe etwas schuldig zu sein, die dumm genug war, in einem fremden Land umherzuwandern, wo Pukwudgies oder Hintertücks sie jederzeit angreifen konnten, und ihre Tage waren nun ausgefüllt mit dem Murren des Pukwudgies, der ihr auf den Fersen folgte.
Trotz der Undankbarkeit des Pukwudgie fand Isolt ihn amüsant und war froh über seine Gesellschaft. Im Laufe der Zeit entwickelte sich zwischen ihnen eine Freundschaft, die in der Geschichte ihrer jeweiligen Spezies nahezu einzigartig war. Getreu den Tabus seines Volkes weigerte sich der Pukwudgie, ihr seinen Namen zu verraten, also nannte sie ihn nach ihrem Vater „William“. William begann, Isolt die ihm bekannten magischen Kreaturen vorzustellen. Sie machten zusammen Ausflüge, um die froschköpfigen Hodags bei der Jagd zu beobachten, sie kämpften gegen einen drachenartigen Snallygaster und beobachteten neugeborene Wampus-Kätzchen, die im Morgengrauen spielten. Am faszinierendsten fand Isolt die große gehörnte Schlange mit einem Juwel in der Stirn, die in einem nahe gelegenen Bach lebte. Sogar ihr Pukwudgie-Führer hatte schreckliche Angst vor diesem Tier, aber zu seinem Erstaunen schien die gehörnte Schlange Isolt zu mögen. Noch beunruhigender für William war die Tatsache, dass sie behauptete, zu verstehen, was die gehörnte Schlange zu ihr sagte.
Als William und Isolt eines Tages im Wald nach Nahrung suchten, ertönte in der Nähe ein grausiges Geräusch, woraufhin William Isolt anschrie, sie solle bleiben, wo sie sei, während er mit einem vergifteten Pfeil in der Hand durch die Bäume davonstürmte. Natürlich befolgte Isolt seine Anweisungen nicht, und als sie kurz darauf an einer kleinen Lichtung ankam, bot sich ihr ein grauenhafter Anblick. Derselbe Hintertück, der zuvor versucht hatte, William zu töten, hatte mehr Erfolg bei zwei naiven Menschen gehabt, die nun tot auf dem Boden lagen. Schlimmer noch, zwei kleine Jungen lagen schwer verletzt in der Nähe und warteten darauf, an die Reihe zu kommen, während der Hintertück sich darauf vorbereitete, ihre Eltern auszuweiden.
Der Pukwudgie und Isolt machten zusammen kurzen Prozess mit dem Hintertück, das diesmal zerstört wurde. Erfreut über ihre Arbeit am Nachmittag sammelte der Pukwudgie dann weiter Brombeeren und ignorierte das leise Stöhnen der Kinder auf dem Boden. Als die wütende Isolt ihm befahl, ihr zu helfen, die beiden kleinen Jungen nach Hause zu tragen, bekam William einen Wutanfall. Die kleinen Jungen, sagte er, seien schon so gut wie tot. Es widersprach den Überzeugungen seiner Art, der Menschheit zu helfen. Isolt war die unglückliche Ausnahme, weil sie ihm das Leben gerettet hatte.
Isolt war empört über die Gefühllosigkeit des Pukwudgie und sagte ihm, dass sie als Gegenleistung die Rettung des Lebens eines der Jungen akzeptieren würde. Die beiden Jungen waren so krank, dass sie Angst hatte, mit ihnen zu apparieren, aber darauf bestand, sie nach Hause zu tragen. Widerwillig willigte der Pukwudgie ein, den älteren Jungen, dessen Name Chadwick war, zu tragen, während Isolt den jungen Webster zurück in ihren Unterschlupf trug. Dort angekommen, sagte die wütende Isolt William, dass sie ihn nicht mehr brauche. Der Pukwudgie starrte sie wütend an und verschwand dann.
Kampf gegen Gormlaith Gaunt[]
Etwa 10 Jahre später suchte Isolts böse Tante Gormlaith Rache und kam nach Amerika, um Isolt und ihren Mann zu töten. Im finalen Duell drohte Gormlaith zu siegen, bis Isolt, In der Gewissheit, dass alles verloren war, kaum wissend, was sie sagte, nach ihrem ermordeten Vater schrie.
Ein lautes Klappern ertönte und das Mondlicht im Zimmer wurde blockiert, als William der Pukwudgie auf dem Fensterbrett erschien. Bevor Gormlaith wusste, was geschehen war, hatte eine vergiftete Pfeilspitze ihr Herz durchbohrt. Sie stieß einen unheimlichen Schrei aus, der meilenweit zu hören war. Die alte Hexe hatte sich in dem Versuch, sich unbesiegbar zu machen, allerlei schwarzer Magie hingegeben, und diese Flüche reagierten nun mit dem Gift des Pukwudgie, wodurch sie so hart und spröde wie Kohle wurde, bevor sie in tausend Stücke zersprang. Der Ollivander-Zauberstab fiel zu Boden und zerplatzte: Alles, was von Gormlaith Gaunt übrig blieb, war ein Haufen rauchender Staub, ein zerbrochener Stock und eine verkohlte Drachenherzfaser.
William hatte der Familie das Leben gerettet. Als Dank dafür bellte er nur, dass ihm aufgefallen sei, dass Isolt sich seit zehn Jahren nicht die Mühe gemacht habe, seinen Namen auszusprechen, und dass er beleidigt sei, dass sie ihn nur rief, wenn sie Angst vor ihrem bevorstehenden Tod hatte. Isolt war zu taktvoll, um darauf hinzuweisen, dass sie einen anderen William gerufen hatte. James war entzückt, den Pukwudgie zu treffen, von dem er so viel gehört hatte, und vergaß dabei, dass Pukwudgies die meisten Menschen hassen. Er drückte dem verblüfften William die Hand und sagte, wie froh er sei, dass er eines der Häuser von Ilvermorny nach ihm benannt hatte.
Es wird allgemein angenommen, dass es diese Schmeichelei war, die Williams Herz erweichte, denn am nächsten Tag zog er mit seiner Familie von Pukwudgies in das Haus und half ihnen, während er sich wie üblich ständig beschwerte, den Schaden zu beheben, den Gormlaith angerichtet hatte. Anschließend verkündete er, die Zauberer seien zu dumm, um sich selbst zu schützen, und handelte ein üppiges Honorar in Gold aus, damit er als privater Sicherheits-/Wartungsdienst der Schule fungieren konnte.